Wer bietet mehr?

„Gott ist tot“, sagt Nietzsche. Ratzinger wiederum behauptet, dass wir uns Gott nähern können. Wer von den beiden recht hat, werden wir wohl nie erfahren. Umso interessanter die Frage, wem wir das einmalige Angebot zu verdanken haben, das derzeit im Offenbacher Hafen zu bestaunen ist?

Zum Schnäppchenpreis? (Foto: Katja Lenz)

Die Welt steht also zum Verkauf. In wessen Auftrag? Auf wessen Wunsch? Und wieso eigentlich?

Wenn ich Dinge auf eBay anpreise, gibt es zwei Motive dafür: a) Ich will etwas loswerden, das mir keinen Nutzen mehr bringt und nur im Weg herumsteht. Ein anderer hat jedoch vielleicht noch eine sinnvolle Verwendung dafür… b) Ich brauche Geld…

Den zweitgenannten, monetären Aspekt können wir wohl aus spitiruellen Gründen ausschliessen. Zumal sich der Kaufpreis in astronomischer Höhe befinden dürfte (gelungenes Wortspiel, finde ich!).

Also das Motiv der Nutzlosigkeit. Wir und alles um uns herum hat ausgedient. Der Gedanke gefällt mir, nährt er doch meine langgehegten Ahnungen. Was will allerdings ein neuer Besitzer mit dem Universum anfangen? Etwa als Spielball (der Geschichte) nutzen?

Langsam reift eine dritte Theorie in mir: Was wäre, wenn jemand das Universum loswerden möchte, weil er es doppelt hat? So wie ein zweites, identisches und somit nutzloses Sammelbildchen? Wäre damit nicht bewiesen, dass ein besseres, schöneres Paralleluniversum existiert? Warum bin ich nicht gleich darauf gekommen? Her mit dem Nobelpreis!

PS: Dem schnöden Gedanken, dass es sich bei obigen Objekt lediglich um eine Kunstinstallation handelt, widme ich mich nicht weiter…

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