Ab ins Schwarze Loch

Während im CERN Wissenschaftler dem Elementarteilchen namens Higgs auf der Spur sind und sich dabei in unvorstellbar kleinen Dimensionen bewegen, wird an anderer Stelle Gigantisches beobachtet.

In der Europäischen Südsternwarte ESO, die in Chile betrieben wird, verfolgen Forscher aufgeregt, wie sich eine riesige Gaswolke dem Schwarzen Loch (Sagittarius A) im Zentrum unserer Milchstrasse nähert. 2013 ist die Wolke aus Wasserstoff und Helium so dicht herangekommen (läppische 40 Milliarden Kilometer!), dass sie vom Schwarzen Loch aufgesogen wird. Für die Beobachter eine Sensation – auch wenn sie einem Ereignis beiwohnen, das eigentlich schon in der Vergangenheit stattgefunden hat (Sagittarius A ist ca. 15.000 Lichtjahre von unserer Erde entfernt).

Nach nächtelangem Studium der Theorie über Schwarze Löcher habe ich nun so viel verstanden: Was hineingerät, kommt nicht mehr hinaus!

Folglich: Schluss mit den Diskussionen um Atommüllendlager – wir schiessen die Castoren einfach ins Schwarze Loch! Berlusconi und der Syrier al-Assad? Steckt sie in eine russische Sojus-Rakete und ab nach oben! Schiedsrichter Alfons Berg (Rostock, 16.05.1992), das Nachmittagsprogramm der Privat-sender, die Schulden der Eurozone, Krankheiten und Armut… alles hoch in den Weltraum Richtung Sagittarius A und weg damit auf Nimmerwiedersehen!

Das wäre doch die einfachste Lösung. Oder?

Advertisements
2 Kommentare
  1. Linus sagte:

    Gefaellt mir sehr der Blog. Tolle Themenwahl.

    • Herzlichen Dank!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: