Himmelskugeln

Kurz vor Weihnachten machte eine Agenturmeldung die Runde: Nahe eines namibischen Dorfes, 750 Kilmeter von der Haupstadt Windhoek entfernt, haben Bewohner und Beamte einer Polizeistation mehrere kleine Explosionen vernommen und einige Tage später eine seltsame Metallkugel gefunden, die möglicherweise vom Himmel fiel. 18 Meter vom Fundort des Objektes wurde ein 33 Zentimeter tiefer und knapp vier Meter weiter Krater entdeckt. Forscher der NASA wurden eingeschaltet, um zu untersuchen, ob die Kugel von einem Weltraum-fahrzeug stammt oder unbekannten Ursprungs zuzuordnen sei.

Normalerweise kommentiere ich solche Nachrichten je nach Tageslaune mit einem Schmunzeln oder Schulterzucken. In der Erdumlaufbahn schwebt mittlerweile so viel Schrott herum, dass hin und wieder ein Kleinteil den Weg zur Erde zurückfindet. Diesmal aber wurde ich selbst Zeuge eines solchen Ereignisses und sehe mich verpflichtet, auch aus zeithistorischen Gründen darüber zu berichten!

Am Samstag, den 31. Dezember, sassen wir in unterhaltsamer Runde im beschaulichen badischen Örtchen Waghäusel zusammen. Den von den Gastgebern kredenzten Köstlichkeiten wurde herzhaft zugesprochen, die Getränke machten die Runde und Gespräche und Lachen füllten den Raum.

Original NASA-Satelliten-Kugellagerkugel

Plötzlich – es war wohl schon gegen Mitternacht – vernahmen wir draussen explosionsartige Geräusche. Flugs schnappten wir uns die Mäntel und rannten ins Freie. Der Himmel über uns bot ein eigentümliches Schauspiel: Bunte Leuchterscheinungen und Lichtblitze waren zu sehen, während ein Krachen und Knallen die Ohren betäubte. Immer wieder schossen Lichter über den Horizont. Die Menschen um uns herum fielen sich in die Arme – augenscheinlich aus Angst vor dem drohenden Weltuntergang oder einem ausserirdischen Angriff.

Das seltsame, aber beeindruckende Schauspiel währte 15 bis 20 Minuten, dann wurde es wieder still am Himmel. Unter dem Schock der Ereignisse kehrten wir zurück in die Behausung und besprachen den unheimlichen Vorgang, aber eine zufriedenstellende Erklärung fand niemand.

Mysteriös: Unser Fundstück

Als ich am nächsten Morgen den Hof betrat um eine Zigarette zu rauchen, standen die anderen schon im Kreis und schauten aufgeregt auf den Boden. Dort lag eine metallfarbene Kugel mit seltsamen Verzierungen (Foto links), die in der Nacht vom Himmel gefallen sein musste. Erst die Explosionen, dann das hier – sofort musste ich an die Meldung aus Namibia denken: Hatten wir eine ähnliche Entdeckung gemacht? Ist die Kugel ausserirdischen Ursprungs?

Ein Einschlagskrater war im Hof nicht zu sehen, dafür jedoch eine fulminante Beule auf der Motorhaube meines Autos. Wir betrachteten das seltsame Ding näher: Die Symbole auf der Kugel erinnerten an Breiten- und Längengrade. Vielleicht ein Modell eines uns unbekannten, bewohnten Planeten? Oder eine kleine Sternenkarte zur Navigation durch Zeit und Raum?

Derzeit ist das Objekt mit den geheimnisvollen  Mustern auf dem Weg zur ESA nach Darmstadt, um eingehend untersucht zu werden. Ob man uns tatsächlich über die Ergebnisse unterrichten wird, wage ich zu bezweifeln. Ich sage nur: Area 51

Allen Lesern wünsche ich ein gutes Jahr 2012 (und ich gelobe, ab sofort auch wieder etwas ernsthaftere Beiträge zu veröffentlichen)!

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