Haiti – zwei Jahre nach dem Beben

Überleben in den Trümmern (Foto: Marco Becher)

Heute vor genau zwei Jahren erschütterte ein verheerendes Erdbeben den karibischen Inselstaat Haiti. Die Katastrophe forderte unmittelbar 300.000 Todesopfer, über drei Millionen Menschen wurden von den Folgen betroffen. Sofort starteten internationale Hilfsaktionen, um das ärmste Land der westlichen Hemisphäre zu unterstützen.

Der Fotograf Marco Becher reiste vergangenen Oktober nach Haiti und hat mit seiner Kamera unter anderem in der Hauptstadt Port-au-Prince festgehalten, unter welchen Bedingungen dort die Menschen heute leben. Seine Bilddokumentation ‚Haiti – Überleben in den Trümmern‚ erzählt von den erbärmlichen Zuständen auf der Insel, weil Korruption, Kriminalität und fehlende staatliche Strukturen den Wiederaufbau und die Hilfe für die Menschen verhindern.

Von einzelnen Erfolgsmeldungen wie dem Haiti-Beitrag in der ARD-Sendung Weltspiegel vom vergangenen Sonntag sollte man sich nicht blenden lassen. Der Bericht war eine einzige Selbstbeweihräucherung der Spendenaktion der ARD und zeigte, wie eine dreiköpfige Familie fröhlich ein neues Leben im von deutschen Fernsehzuschauern finanzierten Eigenheim beginnt – bei immer noch über 1,3 Millionen obdachlosen Menschen der blanke Hohn.

Text- und Recherchearbeiten für die Reportage Haiti – Überleben in den Trümmern stammen vom Autor dieser Zeilen. Die Fotodokumentation ist auf Marco Bechers Homepage zu sehen und wurde im Online-Fotomagazin Augenblicke veröffentlicht!

(Links: augenblicke.t-online.de  |  marco-becher.de)

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: