Twittern in Kunstform

In Deutschland soll es laut Marktforschung über 1,8 Millionen Nutzer der Kommunikationsplattform Twitter geben – entsprechend vielfältig ist der Strom der Kurznachrichten, die zu Werbezwecken, aus Mitteilungsbedürfnis oder aus informellen Gründen in den virtuellen Raum losgeschickt werden.

Darstellung der Twitterdaten

Basierend auf der Idee des Berliner Musikers Anselm Venezian Nehls hat jetzt ein Team aus Künstlern und Wissenschaftlern das Gezwittschere als Klang- und optisches Ereignis in Echtzeit erlebbar gemacht. Unterstützt wird das Projekt TWEETSCAPES von Deutschlandradio Kultur. TWEETSCAPES soll „die Entwicklung von Gesprächsthemen und den Rhythmus des Online-Dialogs sinnlich erfahrbar machen“, wie es die Projektbetreiber auf ihrer Webseite beschreiben.

Die Umsetzung: Mittels eines Codes werden durch einen Computer alle eintreffenden Twitterdaten umgerechnet, so dass ein Softwaresynthesizer angesteuert werden kann, der die Daten als Klangereignis hörbar macht. Gleichzeitig werden weitere Details wie Sendekoordinaten oder Schlagwörter für die optische Ausgabe umgerechnet.

Und hier geht es zum Projekt und den deutschen Twitterstrom als akkustisches und optisches Ereignis: http://tweetscapes.de/

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