M. Becher – the last Larimar miners

Larimar (Foto: Parent Géry / Wikipedia)

Mittlerweile findet man sie sogar schon an Autobahnraststätten: Verkaufspavillons für esoterische Gegenstände und Alltagsschnick-schnack jeder Art. Vom obligatorischen Kopfhautstreichler über Duftöle bis hin zu Tarotkartensets ist in diesen Läden alles zu haben. Besonders beliebt (und auch von Kindern begehrt): Schmucksteine! Sie werden der Schönheit wegen gesammelt oder weil man ihnen besondere Wirkungen nachsagt*…

* In einem meiner Kabelkoffer für mein Live-Setup schleppe ich seit 10 Jahren einen unspektakulären, aber wuchtigen Strandkiesel herum und tatsächlich: Noch nie ist mir seitdem eine Bühne unter dem Hintern zusammengebrochen!

Eines der beliebten Minerale ist der Larimar, eine milchig-blau-weisse Varietät des Pektolith. Dem Stein – auch als Atlantisstein bekannt – wird heilende Kraft zugeschrieben. Er gehört zu den teurer gehandelten Schmucksteinen, auch weil weltweit nur zwei Fundorte bekannt sind. Doch macht man sich beim Betrachten dieses Steines Gedanken über seine Herkunft? Wollen wir wissen, unter welchen Umständen der schöne Larimar auf dem Tresen des Verkäufers gelandet ist?

Der Fotograf Marco Becher hat im Rahmen seines Aufenthalts auf der Karibikinsel Hispaniola (Oktober 2011) das Abbaugebiet in den Bergen der Dominikanischen Republik aufgesucht und die harten Arbeitsbedingungen in den Minen mit seiner Kamera festgehalten. Die Ergebnisse seiner Arbeit präsentiert er jetzt in seiner Fotodokumentation “The last Larimar miners“ (Text: Der Autor dieser Zeilen)!

Larimar-Fund in der Mine (Foto: Marco Becher)

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: