Luminale 2012

Im Rahmen der Messe LIGHT & BUILDING wurde Frankfurt vom 14. bis 20. April zum Leuchten gebracht. In allen Ecken der Stadt waren Lichtinstallationen und optische Aufführungen zu bestaunen. Am Freitagabend habe ich meine ganz persönliche LUMINALE entdeckt: Ohne Programmheft und Gebrauchsanweisung zu Fuss vom Hauptbahnhof zum Main, dort am Ufer entlang bis Eiserner Steg, dann über Römer und Liebfrauenberg hoch zur Hauptwache, von dort quer durch’s Bahnhofsviertel und Westend bis zur Goethe-Uni und abschliessend Richtung Friedrich-Ebert-Anlage und Hauptbahnhof (3 1/2 Stunden). Alles, was mir an ‚Licht‘ begegnete, war für mich Teil des Events. Auch eine interessante Art, durch die Stadt zu ziehen. Nachfolgend ein paar Bilder der vielen Eindrücke meines beleuchteten Spaziergangs…

Schon Tage vorher betrachtet: Die ‚Lichtbäume‘ (Teil der Installation SPOT ON OF von werkbund.jung) im Offenbacher Hafen.

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Ewig lange Schlange vor dem Containerschiff am Holbeinsteg. Weiss jemand etwas über die Wartezeiten? Ich hab’s gelassen…

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Auch eine Installation? Stehlampe vor der Weinstube am Römer.

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‚Lichtdings‘ in der Taunusanlage an einem Baustellenkran.

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Eine sehr interessante Installation, die an vielen Orten der Stadt zu sehen war. Die Lichter wechselten in regelmässigem Turnus von Rot auf Gelb auf Grün. Doch was soll der Pfeil uns sagen?

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Einsam beleuchteter Dachstuhl im Westend. Dort könnte Spitzwegs ‚Armer Poet‘ leben. Auf dem Weg zum Westend durchquere ich das Bahnhofsviertel. In der Moselstrasse spricht mich eine hübsche, junge Dame vor einem rotbeleuchteten, plüschigen Lokal an: „Sooo ein hübscher Mann! Gefalle ich Dir? Würdest Du mich zu einem Drink einladen? Es wird Dir gefallen!“ Ich – während ich meine Kamera zücke: „Ein sehr schöner Vorschlag, ich habe aber leider keine Zeit. Ich würde jedoch gerne ein Foto von Eurer Leuchtreklame machen.“ Sie: „Oh, oh… geh‘ lieber weiter. Unser Chef mag so etwas gar nicht…“ Somit gibt’s hier leider kein Bild vom MOULIN ROUGE.

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Wörterprojektion mit Musikbeschallung am Campus der Goethe-Uni.

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Die Lichtwirkung vermittelte ein nächtliches Meeresstrand-Gefühl.

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Mit Nebel war es dann noch intensiver (TIME DRIFTS von Philipp Geist).

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Hier wurden eigentlich Wörter an die Fassade projeziert. Durch die lange Belichtungszeit bleibt nur eine Leuchtfläche.

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Noch eine Impression vom Uni-Campus.

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Diese Idee fand ich sehr originell: ‚Hau den Lukas‘ an der Front des Tower 185! Die Querlichter zeigen die Schlagkraft an – hier ein Volltreffer. Leider auch an dieser Attraktion eine zu lange Schlange für mich, um den Hammer zu schwingen…

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Diese Teile sind immer da (neben dem Messeturm), passen aber so schön zum Thema.

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Auch LUMINALE oder beschämende Dauerbeleuchtung? Eine von A-Z durchkonzipierte Installation an einem Hotel in der Mainzer Landstrasse. Hätte gerne gesehen, ob die Gästezimmer auch so ‚ästhetisch‘ gestaltet sind!

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